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Mein virtuelles „Ich“ oder "Die entwicklung des Alter Egos"

Beinahe jeder der über einen freizugänglichen Internetzugang und bekannte Messenger verfügt oder sich öfters in ein und den selben Chatrooms aufhält wird sich wohl schon einmal auf ein Gespräch mit einer/einem völligen unbekannten Person eingelassen haben, vor allem wenn dies alles etwas „tolles“, neues, eventuell auch Geheimnis volles darstellt.
Aufgefallen ist mir vor allem das dies meist mitten während der Pubertät, besonders zwischen dem 14 und 16 Lebensjahr passiert- was soweit nichts besonderes ist, jedoch habe ich die Erfahrung gemacht das Leute die diese Möglichkeiten nicht hatten, sei es nun deshalb weil sie keinen freien Zugang zu PC oder Internet hatten oder Verbote und Speeren seitens der Eltern es nicht zu ließen, sobald sie die Chance dazu bekommen sich auf völlig absurde Internet-Romanzen einlassen, sollte man annehmen die Vernunft würde einem etwas besseren belehren...sie wird es nicht.
Man glaubt das, meist nur über das schreiben oder eventuell auch vom telefonieren „bekannte“ Gegenüber wäre die Personifizierung aller Wünsche und Erwartungen, die Person der man sein völliges Vertrauen schenken kann, die einzige Person die völliges Verständnis zeigt und immer für einen da ist wenn es einem schlecht geht, auch wenn dieses nicht der Fall sein sollte wird der Glauben an die Beziehung durch das nähere Umfeld bestärkt, auch wenn dies alles andere als beabsichtigt von diesem ist. Als Reaktion auf von Freunden und Verwandten offen bekundeten Zweifel wird nämlich häufig mit einem typischen Trotzverhalten reagiert, das daraus resultiert das man nicht zugeben möchte das außenstehende, besonders die Eltern, in dem ein oder anderen Punkt eventuell doch Recht hatten und nicht alles so perfekt ist wie es scheint. Besonders in jüngeren Jahren fällt es oft sehr schwer solche Fehler einzugestehen da man die Warnungen nicht ernst genommen hat.
Das Internet bietet ideale Voraussetzungen zur Erschaffung einer völlig neuen, realitäts-fremden Person, eines „Alter-Egos“ das vielleicht die Wunschvorstellungen der betreffenden Person wiederspiegelt jedoch keinesfalls auf der Wahrheit beruht. Ein Foto dient hierbei auch nur als mäßige Bestätigung,
das sollte man sich stets vor Augen halten, gibt meinen einen unwillkürlichen Namen in eine bekannte Internet-Suchmaschiene ein so zeigt einem diese tausende von Bildern von denen man sich nur eins aussuchen, dazu vielleicht noch eine kleine Geschichte ausdenken müsste und voila - fertig ist das Virtuelle (Eben-)Bild.

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Vom 18. August 2006

Ursprünglich als Anfang einer längeren Reihe geplant, verwarf ich die Idee jedoch bald wieder,worauf nur dieser eine,nicht abgeschlossene Text zurückblieb
13.4.08 05:00
 


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