>>Wahre Worte sind nicht schön-Schöne Worte sind nicht wahr...<<
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Alle Jahre wieder

Es ist für mich immer wieder interessant zu beobachten wie gedankenlos völlig weltfremde Versprechungen gegeben werden, gnadenlos mit den Träumen junger Menschen gespielt wird und schlussendlich ein großer Teil von Ihnen erkennen muss das sie sich nur auf wenige Dinge verlassen können: Auf sich selbst und darauf das dies die einzige Ausnahme darstellt.
Doch...ist das eigentlich ein Problem?
Besonderes bemerkenswert ist für mich die Tatsache das die Reden beinahe bis ins letzte detail denen vom Vorjahr entsprachen und sogar der „spontane“ Witz eines Redners seine erneute Verwertung gefunden hatte.
Ob diesem allerdings eine Wiederholung gerecht wurde und ob er beim Publikum punktete sei einmal in den Raum gestellt.
Wobei wohl niemand präzise weiß wie oft er schon diese spontanen Eingebungen hatte, was aber eigentlich auch völlig irrelevant ist da eine einzige Wiederholung für mich schön völlig ausreichend ist um darüber nachzudenken wie viel Zeit höchst wahrscheinlich in solch eine Rede investiert wird.
Jedoch kann ich mich auch in die Lage der des Gegenübers versetzen.
Jedes Jahr neue Absolventen, neue Individuen, alte Schicksale...
Woher soll man auch die Kraft und den Enthusiasmus nehmen jedes Jahr aufs neue Worte zu finden die all die Gefühle, Erwartungen und Ängste der Schüler ausdrücken könnten?
Womöglich ist eine einzelne Person hierzu auch gar nicht im Stande.
Allerdings interessierte mich nicht nur das Verhalten der Lehrer, Redner und anderweitigen Verantwortlichen auch unter den Schülern gibt und gab es interessantes zu beobachten.
Aus eigener Erfahrung weiß ich wie wenig Versprechungen am Abschlussabend bereits schon am nächsten Morgen wert sind.
Nur die wenigsten wird man wieder sehen, geschweige denn den Kontakt mit ihnen halten.
Ich denke das die meisten spätestens jetzt abwinken werden und es als Schwarzmalerei abstempeln, ich möchte ja auch nicht bestreiten das es anders sein kann, jedoch läuft das Leben weiter, komme was wolle, man lebt sein eigenes Leben.
Natürlich kann man auch einfach die Augen verschließen, den Deckmantel der menschlichen Naivität überwerfen und die Dinge im Sand verlaufen lassen,
abwarten bis man von der Realität eingeholt wurde und schlussendlich mit erschrecken feststellen das vielleicht doch nicht alles so gelaufen ist wie man es sich erträumt hatte.

(1.Version)
21.7.06 20:37
 


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