>>Wahre Worte sind nicht schön-Schöne Worte sind nicht wahr...<<
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Moral

Wann haben wir uns das letzte Mal ehrlich und ohne jeden Hinter-Gedanken und erdenklichen eigennützigen Grund, Gedanken über das Leben und die Gefühle unserer Mitmenschen gemacht? Ich denke die wenigstens werden sich an diesen Zeitpunkt erinnern können.
Ist es nicht eigentlich schon viel zu spät für uns? Steht es nicht viertel vor 12 für unsere Gesellschaft, oder das was wir als solche bezeichnen? Was ist das eigentlich für uns , eine “Gesellschaft“ ? Lässt sich diese definieren in Worte fassen und somit durch unser verankertes Gitter von Regeln und Normen pressen?
Wenn wir ehrlich mit uns ins Gericht gehen müssten, wir wissen doch gar nicht was eine Gesellschaft ist, was wir wissen ist das was uns seit unserer frühsten Kindheit eingebläut wurde, das was uns andere gesagt haben, und die Medien uns vermittelten.
Was ist gut und was ist schlecht?
Im Grunde ist der Begriff der Moral so wie wir ihn kennen ein Paradoxem das seines gleichen Sucht- geschaffen von einer Gesellschaft um solche auszustoßen die es nicht schafften sich an eben diese anzupassen. Ist es nicht ebenso unmoralisch und mit seinem Gewissen unvereinbar Menschen für mehrere Jahrzehnte einzusperren oder gar hinzurichten, wie es in großen, vermeintlich zivilisierten Gebieten der Erde noch heute Sitte ist? Ich bin mir durchaus bewusst das man sehr wohl über diese Ansichtsweise diskutieren könnte, ich möchte auch nicht außen vorlassen das ich es natürlich nicht gut heiße das Menschen andere Menschen töten oder misshandeln, dennoch denke ich das wir nicht gleiches mit gleichem Vergelten sollten und vielleicht andere Wege suchen sollten solche Menschen, oder auch Täter wie wir sie ja im allgemeinen nennen zu resozialisieren. Eventuell sollten wir uns auch intensiver mit den Gründen des Problems befassen und nicht von vornherein davon ausgehen das der “Täter“ krank ist oder er es sich als Ziel gesetzt hat jemanden zu schaden.
Die Gründe könnten näher liegen als wir denken, denn ist es nicht so das wir, ob es uns nun gefällt oder nicht, wir es akzeptieren oder ablehnen, ein Teil dieser Gesellschaft sind und als solcher auch eine Gewisse Verantwortung besitzen und Dinge ändern können wenn wir es wollen? Könnte es nicht sein das solche “auffällige Menschen“ nicht eigentlich die normalsten von uns sind? Sie haben sich damit abgefunden durch das enge Raster unserer Gesellschaft gefallen zu sein und handeln nun als “Ausgestoßene“. Im Prinzip sollten wir nicht sie sondern uns bestrafen wenn wir über den wirklichen Täter richten wollten. Doch wollen wir dies überhaupt? Ist es so nicht eigentlich viel einfacher, bequemer für uns?
Liegt es nicht in unserer Natur, den einfacheren Weg dem schwereren vorzuziehen?
17.6.06 16:24


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