>>Wahre Worte sind nicht schön-Schöne Worte sind nicht wahr...<<
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4:14-4:44

Innere Unruhe, 4:14.
Ich schaue auf meine Uhr, schalte den Fernseher an-
der übliche Unfug, sei es die 4 „Hot-Button“ Runde um den Mega-Jackpot oder die 20 Wiederholung eines Jamba Werbespots der im Grunde nur eine billige Konvertion eines Web-Videos darstellt, sich anscheinend aber dennoch an den ein oder anderen „trend- bewussten“ jugendlichen verkaufen lässt.
Langeweile.
Stille.
Eigentlich hält mich nichts mehr wach, dennoch kann ich nicht einschlafen.
Liegt es an meinem eigenartigen Bio-Rhythmus den ich mir in 6 Wochen angewöhnt habe?
Wohl kaum.
Ging es mir doch vorher schon so.
Nur waren es damals andere Beweggründe.
Ich habe mit vergangenem abgeschlossen, ich musste mit vergangenem abschließen.
Nicht für andere-
Für mich.
Könnten wir nicht vergessen würden wir wahrscheinlich langsam aber stetig zu Grunde gehen, zernagt durch unsere schlechten Erinnerungen und Erfahrungen.
Zerstört durch Selbstzweifel, Enttäuschung und Wut- eine schlechte Erinnerung jagt die nächste, schlimmere, der Teufelskreis der Depressionen.
Auffallend ist das sich die Schmerzhaften Erinnerungen lebendiger, „echter“ anfühlen als andere. Schmerz hinterlässt tiefe Spuren, Narben bleiben auf ewig, Freude ist vergänglich.
Jedenfalls ist mir kein Merkmal bekannt das auf Freude zurückzuführen und dauerhaft sichtbar ist.

4:36.
Immer noch der selbe Kanal, die selbe Sendung.
Ich habe meine Kopfhörer heraus gekramt und höre Musik.
Sehe wie sich der Mund des Moderators bewegt, er wild gestikuliert- aber ich höre nichts.
Es tut gut.
Natürlich könnte ich es auch einfach abschalten...aber eigentlich ist es mir gleichgültig. Ich würde auch dabei einschlafen, es wäre nicht das erste mal.

4:44
Sehnsucht.
Ich weiß nicht wonach oder nach wem.
Aber ich weiß das mir etwas fehlt.

---

Minimal überabeitet, Original vom 6.September 2006
4.12.07 00:00


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